STEIRISCHE MEISTERKLASSEN
17. bis 22. Juli 2020
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DozentInnen

Maighréad McCrann: Violine

Maighréad McCrann
Maighréad McCrann, Foto: © Julia Wesely

Maighréad McCrann, 1963 in Dublin geboren, ab dem 6. Lebensjahr Violin- und Klavierunterricht im „Dublin College of Music“. 1980 Studium der Musikwissenschaften mit Schwerpunkt Komposition am Trinity College Dublin. 1984 Abschluss mit Honours (BA.MUS.Hons.). Fortführendes Studium im Konzertfach Violine bei Ernst Kovacic an der Wiener Musikhochschule mit Stipendium des BM für Wissenschaft und Forschung. Studienabschluss 1990 mit einstimmiger Auszeichnung. Ergänzender Unterricht bei Sándor Végh, Thomas Brandis, Viktor Liebermann und David Takeno.

Während des Studiums Mitglied des Europäischen Jugendorchesters und rege Konzerttätigkeit als Solistin mit dem National Symphony Orchestra of Ireland und dem Irish Chamber Orchestra. 1986 bis 1993 führendes Mitglied beim Chamber Orchestra of Europe und intensive Zusammenarbeit mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt.

1993 Aufnahme als 1. Konzertmeisterin in das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, welche Position sie bis heute innehat. Weitere Engagements als Konzertmeisterin im „ensemble xx. jahrhundert“ und im Ensemble „die reihe“.

1997 Ernennung zur Univ.- Professorin für Violine an der Kunstuniversität in Graz. Regelmäßige Einladung als Dozentin beim Wiener Jeunesse Orchester, JONDE (nationales spanisches Jugendorchester) und beim National Orchestral Institute in Washington, USA.

In den letzten Jahren erweiterte sich das Interessengebiet von Maighréad McCrann in Richtung Ensembleleitung, welche zu mehrmaligen Engagements als Solistin und Leiterin des Orquesta de Valles im Palau de la Musica, Barcelona, führte. Solistische Mitwirkung in Konzerten mit Werken von Mozart, Berg, Bartók, Bruch, Mendelssohn, Sibelius, Brahms, Beethoven, Wieniawski, Boydell und Wellesz unter der Leitung von Dirigenten wie Albert Rosen, Carlos Kalmar, Pinchas Steinberg, Ulf Schirmer, Sian Edwards, Heinrich Schiff und Bertrand de Billy mit Orchestern wie dem Irish Chamber Orchestra, den Dublin Baroque Players, dem National Symphony Orchestra of Ireland, National Orchestra of Estonia, Lake Charles Symphony Orchestra Lousiana, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Wiener Kammerphilharmonie und dem Wiener Kammerorchester.

Kammermusikalische Gastspiele in nahezu allen Ländern Europas, in Japan und den USA. Auftritte bei wichtigen Festivals wie styriarte, Kammermusikfest Lockenhaus, sowie regelmäßiges Konzertieren im Schubertsaal und Mozartsaal im Wiener Konzerthaus und im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Mehrmalige Interpretation des „Grand Duo“ von Igor Strawinsky in Zusammenarbeit mit dem Ballett der Wiener Staatsoper.

Julian Arp: Violoncello

Julian Arp, Foto: © Michael Brus

Julian Arp, 1981 in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ Berlin und studierte bei Jens Peter Maintz, Boris Pergamenschikow, David Geringas und Eberhard Feltz.

Als Solist und Kammermusiker konzertiert er weltweit und spielt u.a. in der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London, im Concertgebouw in Amsterdam, der Laeiszhalle in Hamburg oder der Berliner Philharmonie.
Zudem ist er regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, sowie den internationalen Kammermusikfestivals in Stellenbosch, Beauvais, Kuhmo, Montreux, SoNoRo Bukarest, Oxford und Heimbach Spannungen, nur um einige zu nennen.

Bereits seit zwanzig Jahren bildet er mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Gemeinsam gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe, darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz. Drei CD-Veröffentlichungen hat das DuoArp/Frantz zwischenzeitlich vorzuweisen. Der Debut-Aufnahme mit Werken von Chopin, Schumann, Debussy und Janáček folgte eine vielbeachtete Gesamtaufnahme der Werke für Violoncello und Klavier von Felix Mendelssohn-Bartholdy. (Fono Forum: „Das Duo Julian Arp/Caspar Frantz lässt diese Musik zum Fest werden. Alles singt und klingt….”) Die aktuelle CD,”Time isn´t passing”, verbindet auf besondere Weise die Werke von Bach und György Kurtág.

Julian Arp widmet sich einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein. Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch, Sarah Nemtsov oder Violeta Dinescu haben Werke für ihn geschrieben.

Seit Herbst 2013 hat Julian Arp eine Professur für das Fach Violoncello an der Kunstuniversität Graz inne und ist darüber hinaus gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen.

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