STEIRISCHE MEISTERKLASSEN
12. bis 18. Juli 2022
Steirische Meisterklassen

DozentInnen

Maighréad McCrann: Violine

Maighréad McCrann
Maighréad McCrann, Foto: © Julia Wesely

Maighréad McCrann, 1963 in Dublin geboren, ab dem 6. Lebensjahr Violin- und Klavierunterricht im „Dublin College of Music“. 1980 Studium der Musikwissenschaften mit Schwerpunkt Komposition am Trinity College Dublin. 1984 Abschluss mit Honours (BA.MUS.Hons.). Fortführendes Studium im Konzertfach Violine bei Ernst Kovacic an der Wiener Musikhochschule mit Stipendium des BM für Wissenschaft und Forschung. Studienabschluss 1990 mit einstimmiger Auszeichnung. Ergänzender Unterricht bei Sándor Végh, Thomas Brandis, Viktor Liebermann und David Takeno.

Während des Studiums Mitglied des Europäischen Jugendorchesters und rege Konzerttätigkeit als Solistin mit dem National Symphony Orchestra of Ireland und dem Irish Chamber Orchestra. 1986 bis 1993 führendes Mitglied beim Chamber Orchestra of Europe und intensive Zusammenarbeit mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt.

1993 Aufnahme als 1. Konzertmeisterin in das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, welche Position sie bis heute innehat. Weitere Engagements als Konzertmeisterin im „ensemble xx. jahrhundert“ und im Ensemble „die reihe“.

1997 Ernennung zur Univ.- Professorin für Violine an der Kunstuniversität in Graz. Regelmäßige Einladung als Dozentin beim Wiener Jeunesse Orchester, JONDE (nationales spanisches Jugendorchester) und beim National Orchestral Institute in Washington, USA.

In den letzten Jahren erweiterte sich das Interessengebiet von Maighréad McCrann in Richtung Ensembleleitung, welche zu mehrmaligen Engagements als Solistin und Leiterin des Orquesta de Valles im Palau de la Musica, Barcelona, führte. Solistische Mitwirkung in Konzerten mit Werken von Mozart, Berg, Bartók, Bruch, Mendelssohn, Sibelius, Brahms, Beethoven, Wieniawski, Boydell und Wellesz unter der Leitung von Dirigenten wie Albert Rosen, Carlos Kalmar, Pinchas Steinberg, Ulf Schirmer, Sian Edwards, Heinrich Schiff und Bertrand de Billy mit Orchestern wie dem Irish Chamber Orchestra, den Dublin Baroque Players, dem National Symphony Orchestra of Ireland, National Orchestra of Estonia, Lake Charles Symphony Orchestra Lousiana, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Wiener Kammerphilharmonie und dem Wiener Kammerorchester.

Kammermusikalische Gastspiele in nahezu allen Ländern Europas, in Japan und den USA. Auftritte bei wichtigen Festivals wie styriarte, Kammermusikfest Lockenhaus, sowie regelmäßiges Konzertieren im Schubertsaal und Mozartsaal im Wiener Konzerthaus und im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Mehrmalige Interpretation des „Grand Duo“ von Igor Strawinsky in Zusammenarbeit mit dem Ballett der Wiener Staatsoper.

Julian Arp: Violoncello

Julian Arp, Foto: © Michael Brus

Julian Arp, 1981 in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ Berlin und studierte bei Jens Peter Maintz, Boris Pergamenschikow, David Geringas und Eberhard Feltz.

Als Solist und Kammermusiker konzertiert er weltweit und spielt u.a. in der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London, im Concertgebouw in Amsterdam, der Laeiszhalle in Hamburg oder der Berliner Philharmonie.

Bereits seit über zwanzig Jahren bildet er mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Gemeinsam gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe, darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz.

Julian Arp widmet sich einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein. Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch, Sarah Nemtsov oder Violeta Dinescu haben Werke für ihn geschrieben.

Seit Herbst 2013 hat Julian Arp eine Professur für das Fach Violoncello an der Kunstuniversität Graz inne und ist darüber hinaus gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen.

Joseph Breinl: Kammermusik

Joseph Breinl
Joseph Breinl, Foto: © Melanie Paul

Joseph Breinl studierte Klavier an der HfM München bei Martina Bauer, Karl-Hermann Mrongovius und Gitti Pirner. Als Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ setzte Joseph Breinl sein Meisterklassenstudium in Amsterdam und London fort. Noch während seines Studiums erhielt er einen Lehrauftrag an der HfMT München ebenso wie eine Dozentur am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam.

Vielbeachtete Auftritte auf beinahe allen großen Bühnen haben Joseph Breinl zu einem der gefragtesten Kammermusiker und Liedpianisten seiner Generation gemacht. Konzerte in weltweit renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Teatro alla Scala, Musikverein Wien, Staatsoper Wien, Théâtre Royal de la Monnaie Bruxelles, Semperoper Dresden, Wigmore Hall London, Salle Pleyel Paris, Nationaltheater München und der Suntory Hall Tokio sowie bei bedeutenden Festivals wie den Schubertiaden Schwarzenberg und Hohenems, dem Edinburgh Festival, Trondheim Chamber Music Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Münchner Opernfestspielen sowie zahlreiche CD-Aufnahmen fanden ein begeistertes Echo in der Fachpresse.

Als Liedpianist begleitet Joseph Breinl u.a. Miah Persson, Christianne Stotijn, Audun Iversen, Andre Morsch und Kammersängerin Waltraud Meier. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u. a. Isabelle van Keulen, Rick Stotijn, Antoine Tamestit und Tabea Zimmermann.

Seit Herbst 2010 lehrt Joseph Breinl als Professor an der Kunstuniversität Graz.

I-Ting Chen, Korrepetition

I-Ting Chen, Foto: © Leslie Chou

I-Ting Chen wurde 1986 in Kaohsiung City, Taiwan geboren. Im Alter von fünf bekam sie ihren ersten Klavierunterricht und in einigen Jahren später lernte sie auch das Violinspielen kennen. Mit Klavierlehrern wie Yunae Lee, Mag. Dr. Mühlböck erhielt sie eine fundierte Klavierausbildung in den Musikschulen in Tainan City, Taiwan und setzte diese mit dem Konzertfachstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Sie ging in die Klassen von Professoren Alexander Jenner, Heinz Medjimorec und Noel Flores und erhielt wertvolle musikalische Impulse. Nach dem Abschluss sammelte sie weitere kammermusikalische Erfahrungen während des Studiums am Konservatorium Wien Privatuniversität, wo sie bei Prof. Denise Benda die Kenntnise der Instrumentalkorrepetition erweitern konnte.

Sie gewann mehrere nationale und internationale Wettbewerbspreise, u. a. 1998 1. Preis von Taiwan National Student Competition of Music, 1999 und 2002 Taipei Chopin Piano Competition- 2. und Polonaise Sonderpreis, 2005 Dr. J. Dichler Klavierwettbewerb in Wien- 4. und Sonderpreis.

Sie ist seit 2012 als Korrepetitorin am Institut für Streichinstrumente der Kunstuniversität Graz tätig.

Unter ihren solistischen und kammermusikalischen Konzerttätigkeiten zählen das Debüt mit Orchester ( Mendelssohn 1. Klavierkonzert) in Tokio /Japan im Alter von 14 Jahren, Soloabende wie Chopin-Recital in Taipei und Tainan City, in Johannes-Nepomuk-Kapelle, Bösendorfer Salon, Haus Hofmannsthal in Wien. Als Pianistin und Korrepetitorin durfte sie im Rahmen von vielen Meisterkursen und Wettbewerben sowie Konzerten in der Schweiz, der Türkei, Italien, Polen und Österreich mitwirken.

Levon Avagyan, Korrepetition

Levon Avagyan, Foto: © Lucija Novak

Levon Avagyan, wurde 1990 in Jerewan, Armenien, geboren und studierte am Staatlichen Konservatorium bei Professor Vagharshak Harutyunyan. Seit 2010 ist er Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Dr. Milana Chernyavska.

Im Jahr 2017 Levon Avagyan gewann den 1. Preis, den Publikumspreis und mehrere weitere Sonderpreise beim angesehenen internationalen Maria Canals Wettbewerb in Barcelona. Diesem Erfolg ist eine herausragende musikalische Karriere vorangegangen. Levon ist Preisträger von mehr als zehn internationalen Wettbewerben u.a gewann er den 1. Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb „Forum per Tasti“, in Slowakei (2015), den 1.Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb „Roberta Gallinari“ in Italien (2015), den 2. Preis beim XVIII Internationalen Klavier Wettbewerb „Santa Cecilia“ in Portugal (2016) und den 2. Preis beim International Klavier Wettbewerb „Isidor Bajic“ in Serbien (2016).

Levon Avagyan gastiert bei verschiedenen namhaften Festivals wie Kissinger Sommer, «Junge Künstler – Stars von morgen» Festival in Deutschland, Marbella Klavier Festival in Spanien, Next Generation Classic Festival Bad Ragaz, Elisarion Klavier Festival, Gstaad Menuhin Festival in der Schweiz, Vaduz Classic Festival in Liechtenstein, Arsonore Festival und Alpenarte Festival in Österreich.

Levon ist Stipendiat der Yamaha Music Foundation in Europa. Außerdem, war er Mitglied des Berliner Kulturprojektes Kammerton, des Spivakov Fonds in Russland und Foundation Clavarte in Deutschland. Seit 2011 hat Levon das Privileg Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein zu sein. Er nimmt dort regelmäßig an Meisterkursen teil, bekommt die Möglichkeit im Rahmen von Akademiekonzerten aufzutreten und wird bei seinen Projekten unterstützt.
Zudem nahm er an vielen Masterkursen teil, unter anderem bei Prof. Arie Vardi, Dmitri Baschkirow, Pavel Gililov, Hung-Kuan Chen, Paul-Badura Skoda, Klaus Hellwig und Boris Beresowski.